Ein Forschungswochenende für unserer Beziehung zu Macht, wie sie durch die deutsche Geschichte geprägt wurde und heute in uns lebt.

Die Zeit ist reif.
Wir sehen den politischen Rechtsruck & die Abwesenheit wirkungsvoller gesellschaftlicher Gegenbewegungen und denken:
Zeit etwas Neues zu wagen.

Zeit etwas Neues zu wagen.

Wir spüren die Sehnsucht nach kulturellem Wandel, der das Leben aller würdigt und sehen die überwältigende Komplexität des Lebens im postmodernen Neoliberalismus.

Stell dir vor wir könnten die Fehler, und die dahinter liegenden Sehnsüchte unserer Vorfahren betrachten, in unser Herz nehmen und integrieren.
Stell dir vor, wir könnten den damit verbundenen Emotionen einen Platz geben und auch Raum machen für das Neue, das hier & jetzt entstehen kann.

Wir ahnen das Potential gesunder nationaler Identitäten, die Stabilität geben ohne auszugrenzen, die Sicherheit schaffen und somit offen sein können für den gesellschaftlichen Wandel, der in dieser globalen Krisenzeit unvermeidbar ist.

Zeit mit Leib & Seele zu forschen!

Nicht um Lösungen zu finden, sondern um Fragen zu stellen, die uns in Bewegung versetzen.

INHALT:
An diesem Wochenende wollen wir zusammen kommen, um den Machtmissbrauch unserer deutschen Vorfahren weiter aufzuarbeiten und seinen Einfluss auf unser Leben zu klären.
Wir widmen uns dem Spannungsfeld zwischen deutscher Geschichte & dem Ausdruck von Machtdynamiken in unseren Beziehungen & Körpern.
FRAGEN, DIE WIR ERFORSCHEN WERDEN:
→ Was gibt es für uns zu sehen/fühlen im Kontext deutscher Geschichte & Macht(missbrauch)?
→ Was braucht Macht heute von uns?
→ Was brauchen wir um Macht in uns auf gesunde, fruchtbare Weise zu beheimaten – zum Wohle aller?
Mit diesen Forschungsfragen gehen wir in kollektive Aufstellungen und somatische Explorationen.
Wir erkunden verkörperte Zustände von Macht(feldern) & ihrer Abwesenheit.
Wie fühlt es sich an Macht in einander & uns selbst zu begegnen? Sie abzugeben, sie zu halten, sie einzusetzen,…?
FÜR WEN IST DIESES SEMINAR?
In der Natur dieser Themen liegt hohes Intensitätspotential, welches ein solides Maß Selbstkenntnis von uns allen fordert. Wir halten den Raum Trauma-informiert, sowie Körper- & ressourcenorientiert. Trotzdem ist es wichtig, dass du bereits wesentliche Kenntnisse über dein Nervensystem, Intensität &
Selbstregulation mitbringst.

DIESES SEMINAR IST
Ein systemisch-somatisches Forschungsfeld

Körper- & erfahrungsorientiert

Mystischer Kontakt mit dem Wesen von Macht

Ein Herzensdienst für kulturellen Wandel

DIESES SEMINAR IST NICHT

x patriotisch oder nationalistisch orientiert

x Bei akuter PTBS oder in einer Phase der emotional-mentaler Instabilität geeignet

x Für intellektuellen, philosophischen Austausch über Geschichte & Politik gedacht

EIN PAAR WORTE ZU MACHT:
Macht ist kein leichtes Wort auf deutsch. Zu viel hängt daran, was auf keinen Fall wieder passieren darf… Dabei ist Macht in der Essenz Handlungsfähigkeit und somit absolut wesentlich für den Wandel, zu dem wir beitragen wollen.
Gerade heute brauchen wir Macht dringend wieder bei den Netzwerken & Menschen die fühlen, den Menschen die lieben, die Ja sagen zur Komplexität des Lebens & sich auch im Chaos mit offenem Herzen & tiefen Wurzeln zur Verfügung stellen.

Deine Gastgeberinnen

Jesslyn

Psychologin, systemisch-integrative Beraterin und Naturprozessbegleiterin
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Als Tochter einer deutschen, christlichen Mutter und eines amerikanisch-jüdischen Vaters hatte ich schon immer einen starken Gefühlsbezug zu dem Geschehen des 2. Weltkrieges und der Komplexität seiner Auswirkungen auf die Menschen.
Über die letzten 20 Jahre habe ich viel gefühlt und transformiert in Bezug auf den Schmerz meiner jüdischen Ahnen.
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Seit 10 Jahren spüre ich eine starke Sehnsucht und eine klare Mission, mich dem Thema der deutschen Identität zuzuwenden. Ich sehne mich sehr nach einer gesunden, nationalen Identität, einem Gefühl des Eingebettet-seins in eine kohärente, werteausgerichtete Kultur, und des Angebunden-seins zu der Energie des Landes hier in Deutschland.
Geht das? Und wenn ja, wie?
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Mit viel Feuer im Bauch, ganz viel Dankbarkeit und einer gesunden Portion Ehrfurcht blicke ich auf dieses gemeinsame Wochenende. Ich freue mich wahnsinnig, Josepha an meiner Seite zu wissen, und mit ihr und euch in dieses Forschungsfeld einzutauchen.
Ich werde durch Aufstellungen beitragen, die Beziehung zwischen Macht und deutscher Identität im Raum sichtbar zu machen um so unsere Forschungsfragen zu bewegen.

Josepha Sophia

Kulturanthropologin, Mystikerin & Somatikerin mit Hintergrund in
Gestalttherapie & Somatic Experiencing (Traumatherapie nach P.Levine).

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Die Geschichte des deutschen Teils meiner Familie ist schmerzlich tief verwoben mit Nazi-Deutschland. Einige Jahre lang habe ich, wie schon meine Mutter, Ahnenarbeit gemacht um mich der Schuld & Scham in meiner Linie zu stellen & Frieden in mein System zu bringen. Ich habe meine Liebe zu diesem Flecken Erde befreit & in gesunde, weltoffene Werte eingebettet. Nun, gemeinsam mit Jesslyn, aktiv zur Aufarbeitung deutscher Vergangenheit beizutragen erfüllt eine Sehnsucht, die mich seit Jahren bewegt.
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Als passionierte Forscherin freue ich mich tierisch darauf, euch an diesem Wochenende durch somatische Explorationen zu begleiten & den Rahmen so nervensystem-freundlich wie möglich zu gestalten.
Durch meine psychosomatische Becken-Arbeit mit Frauen kenne ich das immense Transformations-Potential unserer Körperweisheit & verstehe mich darauf die Intensitiät der Themen Macht, Sexualität & Missbrauch mit angemessener Feinfühligkeit traumainformirt zu navigieren.

Praktische Details

DATEN & ORT
4.Oktober 14 – 21 Uhr
5.Oktober 10 – 18 Uhr
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im Sacred Space Neukölln,
Nansenstraße 2
12047 Berlin

BEITRAG

Bei Anmeldung & Überweisung
 bis 04.September 195€
ab 05.September 245€

Max. 18 Teilnehmende

Fragen bitte an Jesslyn: soulseeds@web.de